Black Widow Reihenfolge: zurück ins Jahr 2016
Bei Black Widow klaffen Erscheinungsjahr und Handlung weit auseinander. Der Film kam im Juli 2021 als Auftakt der Phase 4 in die Kinos, erzählt aber eine Geschichte, die kurz nach The First Avenger: Civil War spielt. Natasha hat sich gegen das Sokovia-Abkommen gestellt und wird gesucht. Civil War ist deshalb die einzige echte Voraussetzung.
Chronologisch folgt danach Black Panther, der ungefähr zur selben Zeit spielt. Wenn du strikt nach Handlung schaust, kommt Black Widow also mitten in die Phase 3. Nach Erscheinen geschaut, wirkt er dagegen wie ein Rückblick und ein Abschied. Beide Wege sind in Ordnung. Wer zum ersten Mal schaut, hat mit der chronologischen Variante den Vorteil, dass Natashas spätere Entscheidungen mehr Gewicht bekommen.
Ein praktischer Tipp für deinen Plan: Schau Black Widow, Black Panther und danach Spider-Man: Homecoming als kleinen Block. So bleibst du in der Zeit nach Civil War und siehst, wie unterschiedlich die einzelnen Helden mit dem Zerfall der Avengers umgehen. Natasha versteckt sich, T'Challa kümmert sich um sein Land, und Peter Parker träumt davon, endlich ernst genommen zu werden.
Worum geht es?
Auf der Flucht wird Natasha von ihrer Vergangenheit eingeholt. Eine Spur führt sie zurück zum Red Room, dem Programm, in dem sie als Kind zur Agentin gedrillt wurde, und zu den Menschen, die einmal so etwas wie ihre Familie waren. Allen voran Yelena, die mit ihr aufgewachsen ist und Natasha einiges übelnimmt. Der Film verbindet Spionage-Action mit einer überraschend witzigen Familiengeschichte.
Lohnt sich Black Widow für das große Ganze?
Wir führen den Film als optional. Die Avengers-Filme verstehst du auch ohne ihn. Er gibt aber Natashas oft erwähnter Vergangenheit endlich Bilder, inklusive Budapest, worüber sie und Clint seit dem ersten Avengers-Film Andeutungen machen. Vor allem aber führt er Yelena Belova ein, die in der Serie Hawkeye und in Thunderbolts* eine große Rolle spielt. Wenn du diese Titel schauen willst, solltest du Black Widow nicht auslassen.
Auch Red Guardian, der großspurige Alexei, gehört zu den Figuren, die später zurückkehren.
Besetzung
Scarlett Johansson spielt Natasha Romanoff ein letztes Mal in der Hauptrolle. Florence Pugh stiehlt ihr als Yelena immer wieder die Show, mit trockenem Humor und viel Wut im Bauch. Rachel Weisz ist Melina, eine weitere Absolventin des Red Room. David Harbour spielt Alexei, einen ehemaligen sowjetischen Supersoldaten, der seine besten Tage gern übertreibt. Ray Winstone gibt den Strippenzieher Dreykov, Ever Anderson die junge Natasha. Regie führte Cate Shortland.
Spannend ist, wie sehr der Film auf diese Nebenfiguren setzt. Melina und Alexei wirken anfangs wie Karikaturen, bekommen aber nach und nach echte Tiefe. Gerade die gemeinsamen Szenen am Esstisch sind vielen Fans stärker im Gedächtnis geblieben als die Actionszenen.
Laufzeit, Abspann und Streaming
Black Widow dauert 134 Minuten. In Deutschland streamst du den Film bei Disney Plus. Unbedingt bis nach dem Abspann schauen: Die Szene am Ende verbindet Yelenas Geschichte direkt mit der Serie Hawkeye. Wo der Film in der gesamten Filmreihe steht, zeigt dir unsere Marvel Filme Reihenfolge.