Die Reihenfolge bei The Fantastic 4: First Steps
Bei den meisten MCU-Filmen ist die Frage nach der richtigen Reihenfolge kompliziert. Hier ist sie erfreulich einfach. Reed, Sue, Johnny und Ben leben nicht auf der Erde, die du aus den Avengers-Filmen kennst, sondern auf einer anderen Erde im Multiversum. Dort sieht alles aus wie in einer Zukunftsvision der Sechziger: runde Autos, Röhrenbildschirme, ein Roboter als Haushaltshilfe.
Deshalb ist auch die Liste der Vorbereitungsfilme leer. Wer noch nie einen Marvel-Film gesehen hat, kann hier problemlos einsteigen. Das macht den Film zu einer guten Wahl für Neulinge, wie unser Ratgeber Marvel für Einsteiger erklärt.
Die Nachbarn in der Zeitleiste
In unserer chronologischen Liste steht der Film zwischen Ironheart und Wonder Man. Inhaltlich gibt es zu diesen beiden Serien keine Verbindung, sie spielen in einer völlig anderen Welt. Wir mussten den Film nur irgendwo einsortieren, und neben den Titeln aus derselben Zeit ist er am besten zu finden.
Nach Kinostart betrachtet folgt er auf Thunderbolts*. Wer genau hinschaut, entdeckt dort am Ende sogar einen ersten Hinweis auf die Ankunft der Fantastic Four. Danach geht es im Kino mit Spider-Man: Brand New Day weiter.
Worum geht es?
Die Fantastic Four sind auf ihrer Erde längst berühmt. Seit dem Flug, der ihnen ihre Kräfte gegeben hat, beschützen sie New York und werden wie Popstars gefeiert. Dann erscheint die Silver Surfer am Himmel und kündigt ihren Herrn an: Galactus, ein Wesen, das ganze Planeten verschlingt. Für die vier beginnt ein Kampf, bei dem nicht nur die Erde, sondern auch ihr Familienleben auf dem Spiel steht. Sue und Reed erwarten nämlich ein Kind.
Matt Shakman, der zuvor WandaVision inszeniert hat, setzt weniger auf Dauerkrach als auf Familiendrama. Gerade die Szenen zwischen den Kämpfen bleiben in Erinnerung: Ben, der in der Nachbarschaft kocht, Johnny, der rätselhaften Signalen aus dem All nachspürt, und Reed, der jede Gefahr erst einmal berechnen will. Der kleine Roboter H.E.R.B.I.E. sorgt für die leichten Momente.
Ein Origin-Film im klassischen Sinn ist das übrigens nicht. Wie die vier zu ihren Kräften kamen, wird nur kurz zu Beginn zusammengefasst. Du lernst die Familie also als eingespieltes Team kennen und musst keine weitere Entstehungsgeschichte durchsitzen.
Warum der Film Pflicht ist
Wir stufen den Film als essenziell ein, und das liegt vor allem an der Zukunft. Avengers: Doomsday baut ausdrücklich auf ihm auf, und die Szene im Abspann bereitet die Bedrohung vor, mit der die Avengers es bald zu tun bekommen. Bleib also unbedingt bis zum Schluss sitzen.
Die Besetzung
Pedro Pascal spielt Reed Richards alias Mister Fantastic, den Wissenschaftler der Gruppe. Vanessa Kirby ist Sue Storm, die Unsichtbare. Joseph Quinn gibt ihren jüngeren Bruder Johnny, die Fackel, und Ebon Moss-Bachrach steckt als Ben Grimm im steinernen Körper des Dings. Ralph Ineson leiht Galactus Stimme und Statur, Julia Garner spielt Shalla-Bal, die Silver Surfer.
Laufzeit und Streaming
Mit 115 Minuten ist der Film für Marvel-Verhältnisse angenehm kompakt. Er kam am 23. Juli 2025 in die Kinos und ist in Deutschland inzwischen bei Disney Plus verfügbar. Für den Überblick über alle Kinofilme in beiden Reihenfolgen hilft dir unsere Marvel Filme Reihenfolge.