Wer ist Gamora?
Gamora gehört zu den Figuren, die das MCU über die Bösewichte erzählen. Thanos hat ihr Volk ausgelöscht und sie danach wie eine Tochter aufgezogen, mit brutalem Training und gnadenloser Strenge. Gemeinsam mit ihrer Adoptivschwester Nebula wurde sie zur Waffe gemacht. Als Gamora zum ersten Mal auftaucht, hat sie längst beschlossen, dass sie nicht mehr für ihn kämpfen will.
Sie ist kühl, beherrscht und hat für Peter Quills Sprüche meist nur einen genervten Blick übrig. Unter dieser Oberfläche steckt jemand, der sich schwertut, Zuneigung zuzulassen, weil sie in ihrem Leben selten etwas anderes als Schmerz bedeutet hat.
Gamoras Filme in der Reihenfolge
- Guardians of the Galaxy (2014, essenziell)
- Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017, empfohlen)
- Avengers: Infinity War (2018, essenziell)
- Avengers: Endgame (2019, essenziell)
- Guardians of the Galaxy Vol. 3 (2023, empfohlen)
Die Reihenfolge entspricht sowohl dem Kinostart als auch der Handlung. Eine Besonderheit gibt es trotzdem, dazu gleich mehr.
Zwei Gamoras, ein Bogen
Im ersten Film ist sie eine Söldnerin mit eigenen Plänen, die zufällig in die Gruppe stolpert. Vol. 2 widmet sich ihrer Beziehung zu Nebula, und zum ersten Mal sprechen die beiden offen über das, was Thanos ihnen angetan hat. Mit Peter verbindet sie hier eine Annäherung, die sie selbst lieber nicht beim Namen nennt.
In Infinity War steht Gamora plötzlich im Zentrum, denn sie kennt ein Geheimnis, das Thanos unbedingt braucht. Mehr solltest du darüber nicht vorher lesen. Endgame bringt durch die Zeitreisen eine frühere Version von ihr ins Spiel, die die Guardians noch nie getroffen hat. Diese Gamora begegnet dir auch in Vol. 3, und das sorgt für ein ganz anderes Verhältnis zu Peter, als du es aus den ersten Filmen kennst.
Die Guardians und ihre Familie
Star-Lord (Peter Quill) ist der Mann, der hartnäckig um sie wirbt und ihr zeigt, dass Gefühle keine Schwäche sein müssen. Nebula ist ihre Schwester und Rivalin zugleich, ihre Geschichte ist eine der besten Nebenhandlungen der ganzen Reihe. Rocket und Groot sind die Kollegen, mit denen sie sich wider Willen anfreundet. Über allem schwebt Thanos, der Vater, den sie hasst und der sie auf seine Weise trotzdem liebt.
Zoe Saldaña als Gamora
Zoe Saldaña spielt Gamora unter grüner Maske und mit viel Körperlichkeit, die aus ihrer Ausbildung als Tänzerin kommt. Ihre Kampfszenen sind elegant, ihre stillen Momente oft noch stärker. Gerade in Vol. 3 zeigt sie, wie anders dieselbe Figur wirkt, wenn ihr die gemeinsamen Erinnerungen fehlen.
Saldaña ist eine der wenigen Darstellerinnen, die gleich in mehreren riesigen Science-Fiction-Reihen zu Hause sind. Sie spielt Neytiri in Avatar und Uhura in den neueren Star-Trek-Filmen. Viel Aufmerksamkeit bekam sie außerdem für das Musical-Drama Emilia Pérez.
So schaust du Gamoras Geschichte
Der Kern ihres Bogens sind Guardians of the Galaxy und Infinity War. Ohne den ersten Film fehlt dir ihre Abkehr von Thanos, ohne Infinity War der wichtigste Wendepunkt. Vol. 2 ist für ihre Schwesterngeschichte mit Nebula fast genauso wichtig. Endgame musst du ohnehin sehen, und Vol. 3 schließt die Guardians-Saga ab, also lohnt es sich, dranzubleiben.
Wo die Guardians-Filme im großen Ganzen liegen, verrät dir die Marvel Filme Reihenfolge (2026).
