Startpunkt und Platz von Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. in der Reihenfolge
Die Serie beginnt im Jahr 2012, unmittelbar nach den Ereignissen von Marvel's The Avengers. Den Film solltest du also vorher gesehen haben. Danach steht in unserer Zeitleiste Iron Man 3, und genau hier liegt die Besonderheit: Agents of S.H.I.E.L.D. erstreckt sich über die Jahre 2012 bis 2019. Wir setzen die Serie deshalb an ihren Startpunkt, ihre Staffeln laufen aber neben vielen Filmen her.
Wer es genau nehmen will, schaut die erste Staffel parallel zu den Phase-2-Filmen. Wichtig ist vor allem eins: Sieh dir The Return of the First Avenger an, bevor du die letzten Folgen der ersten Staffel schaust. Der Film verändert S.H.I.E.L.D. von Grund auf, und die Serie reagiert direkt darauf. Spätere Staffeln greifen auch Avengers: Age of Ultron und das Sokovia-Abkommen aus The First Avenger: Civil War auf.
Worum geht es?
Phil Coulson, den du als ruhigen S.H.I.E.L.D.-Agenten aus den ersten Filmen kennst, stellt ein kleines Team zusammen. Es kümmert sich um Fälle, die für die Avengers zu klein sind und für normale Behörden zu seltsam: fremde Technologie, Menschen mit plötzlich auftauchenden Kräften, Geheimnisse aus alten Akten. Warum Coulson überhaupt wieder im Dienst ist, gehört zu den Rätseln der ersten Staffel.
Mit jeder Staffel wird die Serie größer und eigenwilliger. Sie führt die Inhumans ein, wechselt die Schauplätze und wagt später Ausflüge, die mit den Kinofilmen kaum noch zu tun haben.
Für wen lohnt sich die Serie?
Für die Kinogeschichte brauchst du Agents of S.H.I.E.L.D. nicht. Die Filme erwähnen die Ereignisse der Serie praktisch nie, deshalb führen wir sie als optional unter Marvel TV. Sie lohnt sich für dich, wenn du gern Ensembleserien schaust, die sich über Jahre entwickeln, und wenn du mehr über S.H.I.E.L.D. als Organisation erfahren willst. Viele Fans empfehlen, die etwas holprigen ersten Folgen durchzuhalten, weil die Serie ab der Mitte der ersten Staffel deutlich an Fahrt gewinnt.
Ein realistischer Mittelweg: Schau die erste Staffel komplett, weil sie am engsten mit den Filmen verbunden ist, und entscheide dann, ob dich das Team genug interessiert, um weiterzumachen. Die späteren Staffeln erzählen zunehmend eigene Geschichten.
Das Team und die Besetzung
Clark Gregg trägt die Serie als Coulson. An seiner Seite stehen Chloe Bennet als Daisy Johnson, anfangs unter dem Namen Skye, die Pilotin und Kampfexpertin Melinda May, gespielt von Ming-Na Wen, sowie das Wissenschaftsduo Leo Fitz und Jemma Simmons mit Iain De Caestecker und Elizabeth Henstridge. Henry Simmons stößt als Alphonso „Mack“ Mackenzie dazu. Entwickelt wurde die Serie von Joss Whedon, Jed Whedon und Maurissa Tancharoen.
Umfang, Laufzeit und Streaming
Hier brauchst du einen langen Atem. Sieben Staffeln mit insgesamt 136 Folgen à etwa 43 Minuten ergeben knapp 100 Stunden. Das ist mehr als alle Kinofilme der Infinity Saga zusammen. Die erste Folge lief im September 2013. In Deutschland sind alle Staffeln bei Disney Plus verfügbar.
Wie du die Serie sinnvoll neben die Filme legst, zeigt dir unsere Marvel Serien Reihenfolge. Für einen festen Wochenplan hilft dir der Marathon-Plan.