Peter Parker, der Held aus Queens
Bevor Tony Stark in seinem Wohnzimmer sitzt, ist Peter ein Schüler aus Queens, der nach einem Spinnenbiss Wände hochläuft und nachts Fahrraddiebe jagt. Die bekannte Ursprungsgeschichte erzählt das MCU bewusst nicht noch einmal. Du lernst ihn kennen, als er seine Kräfte längst hat und sich mit selbstgebauten Netzdüsen und einem Kapuzenpulli durchschlägt.
Genau das macht ihn so sympathisch. Er ist jünger als alle anderen Helden, redet im Kampf ununterbrochen und muss nebenbei Mathetests, Schulball und eine strenge Tante unter einen Hut bringen. Seine Karriere als Superheld beginnt im Grunde wie ein Praktikum bei Stark Industries.
Alle Spider-Man-Filme mit Peter Parker
- The First Avenger: Civil War (essenziell): Tony holt ihn für den Streit am Flughafen ins Team.
- Spider-Man: Homecoming (empfohlen): der erste eigene Film, Peter will mehr sein als der freundliche Held von nebenan.
- Avengers: Infinity War (essenziell): der Kampf gegen Thanos führt ihn weit hinaus ins All.
- Avengers: Endgame (essenziell): das Finale der Infinity-Saga.
- Spider-Man: Far From Home (empfohlen): eine Klassenfahrt durch Europa, die völlig aus dem Ruder läuft.
- Spider-Man: No Way Home (essenziell): ein Zauber von Doctor Strange geht gründlich schief.
- Spider-Man: Brand New Day (empfohlen): Peters nächstes Kapitel nach den Folgen von No Way Home.
Wendepunkte, ohne zu viel zu verraten
Homecoming dreht sich um eine einfache Frage: Ist Peter ohne den Hightech-Anzug noch Spider-Man? Die Antwort prägt die Figur für alle späteren Auftritte. Mit Infinity War und Endgame wird es dann ernst. Peter erlebt Verluste, die ein Teenager eigentlich nicht tragen sollte, und Far From Home zeigt, wie er mit dieser Last umgeht, während die Welt in ihm schon den nächsten Iron Man sieht.
No Way Home ist der größte Einschnitt. Der Film öffnet das Multiversum, bringt bekannte Gegner zurück und endet mit einer Entscheidung, die Peters Leben komplett neu ordnet. Brand New Day knüpft daran an, deshalb solltest du No Way Home unbedingt vorher gesehen haben.
Freunde und Familie in New York
MJ (Michelle Jones) ist schlagfertig, misstrauisch und durchschaut Peter schneller als alle anderen. Ned Leeds, sein bester Freund, sieht sich am liebsten als „Mann im Stuhl“ und freut sich wie ein Kind über Peters Geheimnis. Tante May gibt ihm das moralische Fundament, das die Figur seit jeher ausmacht. Flash Thompson ärgert ihn in der Schule, und Tony Stark wird für ihn Mentor und Vaterfigur zugleich.
Tom Holland als Spider-Man
Tom Holland bringt eine fast nervöse Energie mit, die perfekt zu einem Jungen passt, der plötzlich mit den Avengers unterwegs ist. Man merkt ihm seine Vergangenheit als Tänzer und Turner an: Saltos und Akrobatik wirken bei ihm leicht. Dazu kommt ein gutes Timing für Komik, ohne dass die ernsten Szenen darunter leiden.
Abseits des MCU kennst du ihn vielleicht aus dem Tsunami-Drama The Impossible, aus Im Herzen der See oder aus der Videospielverfilmung Uncharted, in der er Nathan Drake spielt.
So schaust du Spider-Man am besten
Für den Kern reichen Civil War, Infinity War, Endgame und No Way Home. Homecoming und Far From Home sind nur als empfohlen markiert, liefern aber fast alles, was Peter als Person ausmacht: Schule, Freunde, seine Fehler. Wer sie auslässt, versteht die emotionalen Momente in No Way Home deutlich schlechter. Unser Rat: alle sieben Filme in Erscheinungsreihenfolge, die hier praktisch auch der Handlungsreihenfolge entspricht. Wo sie im großen Ablauf liegen, zeigt dir die Marvel chronologische Reihenfolge.
