Wer ist Ego, der lebende Planet?
Ego ist kein Mensch, auch wenn er meistens so aussieht. Er ist ein kosmisches Wesen, das sich über unvorstellbar lange Zeit einen Körper und dann eine ganze Welt erschaffen hat. Seine menschliche Gestalt ist eher eine Art Avatar, mit dem er durchs Universum reist. Auf einer dieser Reisen lernte er auf der Erde Meredith Quill kennen, die Mutter von Peter.
Im Film wirkt Ego zunächst wie die Erfüllung eines Kindheitstraums. Er ist charmant, großzügig und hat für jede Frage eine schöne Antwort. Wie viel davon ehrlich gemeint ist, findet Peter erst nach und nach heraus, und genau aus diesem Zweifel zieht der Film seine Spannung.
Egos Auftritte in der Reihenfolge
- Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017, Film, empfohlen): sein großer Auftritt und der Kern der Figur.
- What If...? (2021, Serie, optional): ein Gastspiel in der Animationsserie, die alternative Versionen bekannter Geschichten durchspielt.
Mehr gibt es nicht. Ego ist eine Figur für einen einzigen Film, die dort aber alles verändert, was du über Star-Lord zu wissen glaubtest.
Wendepunkte, vorsichtig erzählt
Vol. 2 beginnt mit einer Rückblende auf die Erde, in der du einen sichtlich jüngeren Ego siehst. Danach springt der Film zu den Guardians, die gerade Ärger mit einem stolzen Volk namens Sovereign haben. Ego taucht im richtigen Moment auf, rettet die Truppe und lädt seinen Sohn auf seinen Planeten ein.
Dort zeigt er Peter, was in ihm steckt, und für kurze Zeit sieht es aus, als bekäme Peter endlich die Familie, die er sich gewünscht hat. Mehr solltest du vorher nicht wissen. Nur so viel: Der Film stellt die Frage, was einen Vater eigentlich ausmacht, und beantwortet sie anders, als Peter erwartet.
Figuren rund um Ego
Die engste Verbindung im Film hat Ego zu Yondu Udonta, dem Ravager, der Peter als Kind entführt und großgezogen hat. Die beiden stehen für zwei völlig verschiedene Arten von Vaterschaft. Mantis lebt als seine Begleiterin auf dem Planeten und weiß mehr, als sie zunächst sagt. Ayesha, die Anführerin der Sovereign, jagt die Guardians in demselben Film, hat mit Ego selbst aber kaum zu tun.
Hela und der Grandmaster stehen in unserem Verzeichnis als verwandte Figuren, weil sie ähnlich übermächtig und selbstverliebt auftreten. Begegnen werden sie Ego in den Filmen nicht.
Kurt Russell als Ego
Kurt Russell ist eine ideale Wahl, gerade weil er so viel Wärme ausstrahlt. Man glaubt ihm den lässigen Abenteurer, der von Raumschiffen und Liebe erzählt, und gerade deshalb wirkt alles, was später kommt, umso stärker. Er spielt Ego als Mann, der von seinem eigenen Charme restlos überzeugt ist.
Filmfans kennen Russell aus John Carpenters Klassikern Die Klapperschlange und Das Ding aus einer anderen Welt, außerdem aus Quentin Tarantinos The Hateful Eight. Übrigens ist er der Vater von Wyatt Russell, der im MCU John Walker spielt.
Wie du Egos Geschichte am besten schaust
Schau zuerst Guardians of the Galaxy, denn ohne den ersten Teil fehlen dir Peters Kindheit, seine Mutter und die Gruppe. Danach folgt Vol. 2, der Film, in dem Ego seinen Platz hat. What If...? kannst du jederzeit später einschieben, die Serie setzt Grundwissen aus den Filmen voraus, ist aber für die Hauptgeschichte nicht nötig.
Wie Vol. 2 zu den übrigen Kinofilmen steht, siehst du in der Marvel Filme Reihenfolge (2026).
