Wer ist Jane Foster?
Jane ist Wissenschaftlerin durch und durch. Als wir sie kennenlernen, jagt sie in der Wüste von New Mexico seltsamen Himmelsphänomenen hinterher, gemeinsam mit ihrem Mentor Erik Selvig und der Praktikantin Darcy. Dann fällt ihr ein Gott vor das Auto, wortwörtlich. Aus dem verwirrten Fremden wird Thor, und aus Janes Forschung über Wurmlöcher plötzlich eine Brücke zu ganz anderen Welten.
Was sie von vielen Love Interests der frühen MCU-Jahre unterscheidet: Jane will verstehen. Sie bestaunt Asgard nicht nur, sie misst es, stellt Fragen und lässt sich von Göttern wenig beeindrucken.
Ihre Filme in der richtigen Reihenfolge
- Thor (2011, Film, empfohlen): Jane trifft Thor auf der Erde, ihre Forschung wird wichtig für den Bifröst.
- Thor - The Dark Kingdom (2013, Film, empfohlen): Jane kommt in Kontakt mit einer uralten Macht und landet in Asgard.
- Thor: Love and Thunder (2022, Film, optional): Jane kehrt nach langer Pause zurück, diesmal mit Mjölnir in der Hand.
Zwischen dem zweiten und dritten Film klafft eine große Lücke. In den Filmen dazwischen erfährt man nur nebenbei, dass Thor und Jane getrennte Wege gehen.
Die großen Momente ihrer Geschichte
Im ersten Film ist Jane der Mensch, der Thor erdet. Sie zeigt ihm, dass Stärke ohne Demut wenig wert ist, und gibt ihm einen Grund, die Erde zu schützen. Im zweiten Teil wird sie unfreiwillig zur Trägerin einer Kraft, die mit den Infinity-Steinen zusammenhängt, was den Film für die große Saga relevanter macht, als sein Ruf vermuten lässt.
Love and Thunder schlägt dann einen ganz anderen Ton an. Jane hat sich ein eigenes Leben aufgebaut und kämpft mit persönlichen Problemen, über die wir hier nichts verraten. Als Mighty Thor steht sie Thor plötzlich auf Augenhöhe gegenüber, was zu vielen komischen, aber auch zu sehr ernsten Szenen führt.
Freunde, Mentoren und Weggefährten
Darcy Lewis ist Janes schlagfertige Assistentin und sorgt in den ersten beiden Filmen für viele Lacher. Erik Selvig ist der väterliche Kollege, der mit ihr forscht. In Asgard begegnet Jane Heimdall, dem Wächter des Bifröst, und Sif, einer langjährigen Kampfgefährtin Thors aus Asgard. Und natürlich ist Thor selbst die wichtigste Bezugsperson, mit allen Höhen und Tiefen einer Fernbeziehung zwischen Welten.
Natalie Portman als Jane Foster
Natalie Portman bringt eine gewisse Intellektualität in die Rolle, die Jane glaubwürdig als Forscherin macht. In den frühen Filmen wirkt sie mitunter etwas gebremst durch das Drehbuch, in Love and Thunder darf sie dagegen Humor, Action und echte Verletzlichkeit zeigen. Viele Fans sehen ihre Rückkehr als späte Wiedergutmachung für eine Figur, die lange unter Wert behandelt wurde.
Außerhalb des MCU kennst du Portman als Mathilda aus Léon, der Profi, als Padmé Amidala aus der Star-Wars-Prequel-Trilogie und als Ballerina Nina in Black Swan.
Wie du Janes Auftritte am besten schaust
Für Janes Geschichte sind alle drei Filme sinnvoll, für die große MCU-Handlung zählen vor allem die ersten beiden. Love and Thunder ist optional, setzt aber Thor: Tag der Entscheidung und die Avengers-Filme voraus, weil sich Thor stark verändert hat. Wenn du die Thor-Reihe in einen Komplettdurchlauf einbauen willst, zeigt dir die Marvel chronologische Reihenfolge (2026), wo jeder Teil hingehört.
